Thema solidarität innerhalb dieses ereignisses

LAUFEN SIE UND HELFEN SIE DENEN, DIE HILFE BRAUCHEN

Von Beginn an, war es das Bemühen der Veranstalter des UTMB®, Sportgeist und Solidarität zu vereinen. Das Leben in den Bergen verlangt menschliche Beziehungen und gegenseitige Hilfe. Wir wissen vom Verhalten einer Seilschaft, von der Selbstverständlichkeit dem anderen zu helfen, gemeinsam Schwierigkeiten zu bewältigen, Krankheiten zu überwinden, Kinder gross zu ziehen.

Die Veranstalter des UTMB® suchten also Möglichkeiten, Geld für caritative Partnervereine zu sammeln. So unterstützen die Veranstalter direkt fünf Vereine, die Geld für ihre Projekte durch die, bei den Anmeldungen zu den fünf Läufen gespendeten Summen, erhalten. Ausserdem werden 140 SOLIDARITÄTS-STARTNUMMERN an diejenigen Läufer vergeben, die einen der Partnervereine mit einer Spende von 2000€ unterstützen. Jeder Teilnehmer kann ausserdem, nach Absprache mit den Organisatoren, seinen Lauf nach Gutdünken einem caritativen Verein widmen.

Der UTMB® unterhält direkte und gute Verbindungen mit den unterstützten Vereine und verfolgt die Entwicklung der einzelnen Projekte..

140
Solidaritäts-startnummern
290 000 € 

Spenden bei den Anmeldungen
24 000 €

 

Caritative Vereine
12
werden unterstützt

Solidarische startnummern
Contacts dossards solidaires
Von der Organisation gestützte Vereine
Chuma - La Deedi's school
Fondation maladies rares
Frères des Hommes
Greffe de vie
Kaïcedra
Le Rire Médecin
Les Amis de Children's Home
Liziba Source de Vie
Plan International
Rotary - A Chacun Son Everest
Rotary - AURAF-TRANSPLANT

Die Läufer des UTMB® unterstützen die Organisation AURAF-TRANSPLANT zusammen

mit dem Rotary Club Chamonix Mont-Blanc Megève

Der Verein zum Einsatz künstlicher Nieren in Afrika und zur Förderung von Transplantationen ("Association pour l’Utilisation du Rein Artificiel en Afrique et de la promotion de la transplantation") hat es sich zum Ziel gemacht, in Burkina Faso das Pflegeverfahren bei Niereninsuffizienz leichter zugänglich zu machen und weiterzuentwickeln.

Niereninsuffizienz ist eine Veränderung der Funktion beider Nieren, die das Blut nicht mehr richtig filtern. Abfallstoffe sowie Flüssigkeiten sammeln sich als Folge im Organismus an. Im Endstadium der Krankheit ist es notwendig, ein Ersatzverfahren in Anspruch zu nehmen (Dialyse), da für den Patienten Lebensgefahr besteht.

Bis zum heutigen Tag verfügt Burkina Faso nur über ein einziges Dialysezentrum. Die Kapazität dieses Zentrums ist extrem begrenzt und Geräteausfälle sind leider sehr häufig. Die Betreuung der Patienten ist somit nicht optimal.
Ausserdem liegen die monatlichen Behandlungskosten weit über dem Durchschnittsgehalt, sodass sehr wenige Menschen Zugang zu einer Dialysebehandlung haben. Dr. Kintega meint : "Es ist besser an Aids zu erkranken als an Niereninsuffizienz, weil die Aids-Behandlung wenigstens gratis ist."
Die Situation ist verheerend: Patienten mit Niereninsuffizienz sterben, da es einen Mangel an Dialyse-Plätzen gibt, Geräte ausfallen, die Mittel fehlen...

Wir haben folgende Zielsetzungen :

  • Allgemeine Zielsetzung: Einen Beitrag leisten, um die Behandlung bei Niereninsuffizienz in Burkina Faso leichter zugänglich zu machen und mit Hilfe von Trainings- und Informationsveranstaltungen für das medizinische Personal und die Patienten weiterzuentwickeln, um bessere Diagnosen stellen zu können und die chronische Nierenkrankheit besser behandeln zu können, sowohl auf geografischer als auch auf wirtschaftlicher Basis.
  • Besondere Ziele: Über das ganze Land verteilt auf Vereinsbasis Dialyse-Zentren zu gründen und zu entwickeln, die auf lange Sicht wirtschaftlich tragbar und autonom sind, um den Zugang zu dem von den Patienten benötigten Ersatzverfahren leichter machen

Umsetzung 2016

  • Begutachtung der Gegebenheiten vor Ort
  • Sammeln der Ausstattung (25 Betten, 16 Generatoren, 3 Sessel...)
  • Bilden einer lokalen Aussenstelle, um die Kontinuität unserer Aktionen sicherzustellen
  • Einmonatige Schulung eines Arztes und eines Pflegers aus Burkina Faso in Frankreich

Projekte 2017

  • Unterstützung bei der Eröffnung des zweiten Zentrums des Landes in Bobo-Dioulasso (durch Schulungen vor Ort)
  • Schicken eines Containers mit Ausstattung
  • Eröffnung eines Dialyse-Zentrums auf Vereinsbasis, um das Pflegeangebot zu erweitern

Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung! Um mehr darüber zu erfahren, schauen Sie auf auraf.org

Soutien Orphelinat Pagala