Den UTMB®

Es handelt sich um eine Bergstrecke mit zahlreichen Hochgebirgspassagen (>2500m), wo die Wetterbedingungen schwierig sein können ( Nacht, Wind, Kälte, Regen, Schnee) und wo eine gute körperliche Verfassung, eine geeignete Ausrüstung und persönliche Autonomie unbedingt nötig sind. 

Es ist 18:00 und wir sind mehr als 2300, die dasselbe träumen: den Mont-Blanc in weniger als zwei Tagen zu umrunden. Jeder hat sich monatelang bestens vorbereitet. Wir sind voll Vertrauen, denn wir wissen, dass ungefâhr 2000 freiwillige Helfer dasselbe Abenteuer miterleben und da sein werden, um uns körperlich und seelisch durch ihre Hilfe zu unterstützen.
Wir werden ein ungewöhnliches Abenteuer teilen.
Im Mondschein bemerken wir l'Aiguille de Bionnassay und überqueren den Pass du Bonhomme. Bei Sonnenaufgang kommen wir über den Pas la Seigne und erreichen Italien im Val Veni über dem sich majestätisch dier Noire de Peuterey erhebt und die Gletscher vom Mont-Blanc herunterreichen. Später erreichen wir das Val Ferret mit Blick auf La Dent du Géant und les Grandes Jorasses bevor wir in die umweltfreundliche Schweiz kommen. 

Wir müssen gegen die Müdigkeit ankämpfen, unsere Zweifel und Ängste überwinden. Einige, die ihre persönlichen Grenzen erreicht haben, werden aufgeben, jedoch die Hoffnung bewahren, ein anderes Mal die Runde ganz zu beenden.

Die anderen werden über Bovine und les Tsepes weitergehen und dann, im Anblick des Aiguille Verte, der senkrechten Wände des Dru und der Eiskuppe des Mont-Blanc dem Ziel im Zentrum von Chamonix entgegenstreben. 

Was auch immer geschieht, wir treffen uns alle am Sonntag nachmittag bei der Siegerehrung, um gleichzeitig auch den als letzte ankommenden Applaus zu spenden und mit allen, den Teilnehmern, freiwilligen Helfern und Zuschauern unsere Freude zu teilen.

Die UTMB® ist bei der Ultra-Trail World Tour mit dem Status "Series Bonus".
Als Finisher der UTMB® ebenso wie eines weiteren Laufes, der bei der Ultra-Trail® World Tour gelistet ist, kann man bei der UTWT 2017 eingestuft werden.

Strecke & Profil
Technische Anleitung
Grenzzeitentabellen
Wettkampfordnung

Wettkampfordnung 2017 UTMB® / CCC® / TDS® / OCC

ORGANISATION

Die « Trailers du Mont Blanc » (Verein nach dem Gesetz1901 eingeschrieben im Amtsblatt vom 29/11/ 2003 unter der Nr. 1627, Club FFA n° 074060) und die GmbH « Autour du Mont-Blanc » veranstalten gemeinsam und unter Beteiligung der Gemeinden Chamonix, Les Houches, Saint-Gervais, Les Contamines, Hauteluce, Beaufort, Bourg-Saint-Maurice, Seez, La Thuile, Pré Saint-Didier, Courmayeur, Morgex, Orsières (La Fouly, Champex-Lac), Trient und Vallorcine den UTMB.

BEWERBE

Den UTMB® ist ein Ereignis, das mehrere Bergläufe umfasst, wobei die Weitwanderwege um den Mont-Blanc oder Beaufortain benutzt werden. Jeder Bewerb besteht aus nur einer Etappe, die in frei gewählter Geschwindigkeit, aber bei zeitlicher Begrenzung zurückgelegt werden soll.

  • Der UTMB® [Ultra-Trail du Mont-Blanc®] : etwa 171 km bei ungefähr 10 000 positiven Höhenmetern, mit Start in Chamonix, bei teilweiser Autonomie und in maximal 46:30 Stunden.
  • Der CCC® [Courmayeur-Champex-Chamonix] etwa 101 km bei ungefähr 6 100 positiven Höhenmetern, mit Start in Courmayeur, bei teilweiser Autonomie und in maximal 26:30 Stunden.
  • Der TDS® [Sur les Traces des Ducs de Savoie] : etwa 119 km bei ungefähr 7 200 positiven Höhenmetern, mit Start in Courmayeur, bei teilweiser Autonomie und in maximal 33 Stunden.
  • Der OCC [Orsières-Champex-Chamonix] ist ein Lauf von etwa 56 km bei 3 500 positiven Höhenmetern, mit dem Start in Orsières und in maximal 14:30 Stunden. Er wird bei teilweiser Autonomie durchgeführt.
  • Der PTL® [La Petite Trotte à Léon] : dieser Bewerb unterscheidet sich völlig von den 4 anderen und hat eine ganz eigene Regelung.
  • Der #YCC [Youth Chamonix Courmayeur]: Dieser für die Jugend gedachte Bewerb bekommt eine ganz eigene Wettkampfordnung.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Für eine Teilnahme sind folgende Punkte zu beachten:

  • Sie müssen sich bewusst sein, dass es sich um lange und ganz besondere Bewerbe handelt, auf die man sich gut vorbereitet haben muss.
  • Sie müssen über persönliche Autonomie im Gebirge verfügen (1), die Sie befähigt, ohne Hilfe von anderer Seite, Probleme zu bewältigen, die zu dieser Art von Bewerben gehören, wie etwa:
    • schwierige äussere Bedingungen und Wetterverhältnisse (Nacht, Wind, Kälte, Nebel, Regen und Schnee), die mit der Höhe zusammenhängen,
    • körperliche und psychische Probleme, die auf Grund grosser Ermüdung auftreten, Verdauungsprobleme, Muskel- und Gelenkschmerzen, kleine Verletzungen …
  • Sie müssen sich bewusst sein, dass es nicht die Aufgabe der Veranstalter ist, Probleme der Läufer zu regeln.
  • Sie müssen wissen, dass bei einer derartigen Veranstaltung in freier Natur, die Sicherheit des Teilnehmers von seiner eigenen Fähigkeit abhängt, sich an die Bedingungen und Probleme anzupassen.

(1) Die Teilnahme an anderen Läufen, ist nicht nur notwendig, um für die Anmeldung die nötigen Punkte zu erwerben (siehe Paragraph ANMELDEBEDINGUNGEN), sondern bringt auch eine gewisse Erfahrung, die aber manchmal doch nicht reicht.

Beteiligungsberechtigt sind alle Sportler, Männer und Frauen, die im Jahre 1997 oder vorher (Altersgruppen von Junioren bis zur Altersklasse 70) geboren sind, ob sie nun eine Lizenz besitzen oder nicht.

Jeder Läufer bestätigt, die Laufordnung zu kennen und sie zur Gänze zu respektieren, ebenso wie die Ethik-Charta der Veranstaltung, die unter www.utmbmontblanc.com zu lesen ist.

TEILWEISE SELBSTVERSORGUNG

Der Wettkampf ist ein Einzelbewerb mit teilweiser Autonomie
Unter teilweiser Autonomie versteht man die Fähigkeit, zwischen den einzelnen Labestellen bezüglich Verpflegung, Ausrüstung und Sicherheit autonom zu sein und bei auftretenden Problemen (Schlechtwetter, Müdigkeit, Verletzung ...) zurechtzukommen.

Im Besonderen ist folgendes zu beachten :

  1. Jeder Läufer muss während des ganzen Laufes die gesamte Pflichtausrüstung bei sich haben (siehe Paragraph AUSRÜSTUNG). Er trägt diese Ausrüstung in dem bei der Startnummernausgabe gekennzeichneten Rucksack, der während des Laufes nicht gewechselt werden darf. Dieser Sack kann während des Laufes von Laufkommissaren auf Gewicht und Inhalt kontrolliert werden. Seien Sie hilfsbereit! Verweigerung kann den Ausschluss zur Folge haben.
  2. Die Labestellen sind mit Speisen und Geträken bevorratet, die vor Ort verzehrt werden müssen. Die Organisation stellt lediglich stilles Wasser oder Energy-Drinks bereit, um damit die Trinkflaschen oder Wasserbeutel zu befüllen. Der Läufer muss selbst darauf achten, dass ihm beim Verlassen jeder Labestelle genug Wasser und Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, um bis zur nächsten Labestelle zu kommen.

  3. UTMB®, CCC®, TDS® : Persönliche familiäre Unterstützung ist ausschliesslich in bestimmten Zonen der Labestellen erlaubt (*), in eigens dafür vorgesehenen Abschnitten und gemäss den Anordnungen des Postenchefs. Hilfe darf nur eine Person leisten und ohne spezielle Geräte, nur ausgerüstet mit einem Sack von maximal 30 Liter. Die Unterstützung von Experten-Teams oder jeglichem medizinischen oder paramedizinischem Personal ist strengstens verboten.
    Der andere Teil der Labestelle ist ausschliesslich den Läufern vorbehalten.
    Beim OCC ist an keiner Stelle Assistenz erlaubt.

  4. Es ist verboten, sich während des Laufes oder auch nur kurzzeitig von einer nicht angemeldeten Person begleiten zu lassen. Ein Begleiten ist nur in der Nähe der Labestellen, an den eigens gekennzeichneten Stellen, erlaubt.

(*) Persönliche Hilfeleistung ist an folgenden Labestellen gestattet :
UTMB® : Les Contamines Montjoie, Courmayeur, Champex, Trient, Vallorcine
CCC® : Champex, Trient, Vallorcine
TDS® : Bourg St Maurice, Les Contamines Montjoie
An allen anderen Labestellen ist sie untersagt, ebenso wie entlang der Strecke.

OCC : an keiner Stelle der Strecke ist Assistenz erlaubt

MASSNAHMEN ZUR VORSORGE UND FORSCHUNG IN GESUNDHEITSDINGEN

Die Organisation hat sich dazu entschieden, bei den Bewerben des UTBM® vorbeugende Massnahmen auf gesundheitlicher Ebene zu treffen, sowie Forschungen durchzuführen. Diese Massnahmen sind keinesfalls dazu gedacht, nationale oder internationale Verordnungen im Kampf gegen Doping zu ersetzen, sondern haben zum Ziel, wie von der Organisation gewünscht, die medizinische Betreuung zu verstärken. Diese Massnahmen werden in Zusammenarbeit mit der ITRA (International Trail Running Association), der Ultra Trail World Tour (UTWT) und dem Verein Athletes For Transparency (AFT) durchgeführt. Die Durchführung dieser Massnahmen wird von einer Medizin-Kommission geleitet, welche aus Ӓrzten besteht, die sich wiederum Rat von Experten ihrer Wahl holen können und insbesondere mit der Aufgabe betraut sind, der Wettkampf-Jury in allen Fragen betreffend den Gesundheitszustand der Teilnehmer beratend zur Seite zu stehen.

Jeder Läufer geht die folgenden Verpflichtungen ein:

  1. Der Medizin-Kommission die folgenden Informationen zu geben:
    • Über jede medizinische Vorgeschichte und/oder Krankheit, die ein höheres Risiko beim Sport darstellen könnte
    • Über den Einsatz regelmässiger Behandlungsmethoden oder Medikamente während der 2 Wochen vor dem Lauf
    • Über jede Anfrage nach oder Verwendung eines Rezeptes, welches nach den Antidoping-Gesetzen einer Ausnahemegenehmigung zu therapeutischen Zwecken unterworfen ist ("Autorisation d’Usage à des fins Thérapeutique (AUT)")
      Diese Informationen, die der Medizin-Kommission zugänglich gemacht werden, müssen der ITRA über deren Gesundheitsseite mitgeteilt werden, die jeder Läufer gratis über die folgende Webseite der ITRA einrichten kann: www.itra.run (man kann dort gratis ein Konto einrichten über www.itra.run, was notwendig ist, um auf die Gesundheitsseite zu kommen).
      Die bereitgestellten medizinischen Informationen sind ausschliesslich von der Medizin-Kommission und dem eigenen Ӓrzteteam der Organisation einzusehen.
  2. Alle geforderten Blut- und/oder Urinproben und/oder Haar- und/oder Speichelproben und andere damit verbundene Analysen durchführen zu lassen, die von der Medizin-Kommission der Organisation gefordert werden, wobei klar ist, dass die mit diesen Probenentnahmen und damit verbundenen Analysen entstandenen Kosten direkt von der Organisation getragen werden.
  3. Jeder Vorladung der Medizin-Kommission nachzukommen, die auf Basis der ihn/sie betreffenden Informationen ausgesprochen wird, um sich darüber auszutauschen, ob er/sie für die Teilnahme an dem Lauf, zu dem er/sie sich angemeldet hat, geeignet ist. Nach dem Gespräch kann der Ärzterat der Jury vorschlagen, dem Läufer die Teilnahme am Lauf zu untersagen.
  4. Der Verwendung dieser Daten zu Forschungszwecken zuzustimmen, wobei klar ist, dass diese Daten streng anonym verwendet werden. Im Einklang mit dem Datenschutzgesetz hat der Läufer das Recht auf Zugang zu diesen Daten, auf Berichtigung und auf Einspruch bei Daten, die ihn/sie betreffen. Die Medizin-Kommission ist in diesem Fall die Instanz, an die sich der Läufer wenden kann, um dieses Recht auszuüben.

Jeder Verstoss, jede Weigerung oder die Übermittlung falscher Informationen im Zusammenhang mit der Gesundheitspolitik kann einen Ausschluss des Läufers nach sich ziehen.

ANMELDEBEDINGUNGEN

Die Veranstalter des UTMB® haben eine Liste der Qualifikationsläufe für den Ultra-Trail® 2017 aufgestellt. Jeder Lauf dieser Liste ist mit von 1 bis 6 Punkten versehen.
Für eine Anmeldung ist es notwendig, eine Mindestzahl von Punkten vorweisen zu können, die durch die erfolgreiche Beendigung von einigen in der Liste angeführten Läufen zwischen 01/01/2015 und 31/12/2016 (und ausschliesslich in diesem Zeitraum) erworben wurden:

  • Um sich zum UTMB® anzumelden, muss man mindestens 15 Punkte (9 alte Punkte) in maximal 3 Läufen erreicht haben
  • Um sich zum CCC® anzumelden, muss man mindestens 7 Punkte (3 alte Punkte) in 1 oder 2 Läufen
  • Um sich zum TDS® anzumelden, muss man mindestens 7 Punkte (3 alte Punkte) in 1 oder 2 Läufen
  • Um sich zum OCC® anzumelden, muss man mindestens 3 Punkte (1 alte Punkt) in 1 oder 2 Läufen

Die Regeln der Qualifikationsläufe könne Sie unter www.utmbmontblanc.com, Rubrik «Qualifikationsläufe» abfragen. Im Falle von falschen Angaben von Qualifikationsläufen, nicht konformen oder unrichtigen, behält sich der Veranstalter das Recht vor, die Anmeldung ohne Rückvergütung der Anmeldesumme zu annulieren.

Zu beachten ! Wird ein Qualifikationslauf verkürzt, vorzeitig abgebrochen oder abgesagt, so werden die Qualifikationspunkte entsprechend den neuen Bedingungen kalkuliert.

Damit die Anmeldung gültig ist, muss jeder Läufer :

  1. Ein ärztliches Zeugnis liefern (ein für den Lauf spezielles Zeugnis)(*). Dieses muss auf der persönlichen Läuferseite vor dem 31. Mai 2017 hinterlegt werden (Der Veranstalter akzeptiert keine per e-mail oder per Post geschickten ärztlichen Zeugnisse).
    Wenn das ärztliche Zeugnis zu diesem Zeitpunkt nicht eingereicht wurde, wird die Anmeldung ohne Rückerstattung der Gebühren annuliert.
  2. Vor dem 31. Juli 2017 eine Ehrenerklärung auf einem im Internet, auf der persönlichen Läuferseite, verfügbaren Formular abgeben.

Ohne die Vorlage des ärztlichen Zeugnisses und der Ehrenerklärung, erhalten Sie keine Startnummer.

(*)Direkt nach der Anmeldung erhält jeder Läufer eine Bestätigungs-e-mail und beigefügt das offizielle Formular für das ärztliche Zeugnis.

ANERKENNUNG DER LAUFORDNUNG UND DER ETHIK-CHARTA

Für die Teilnahme am UTMB® ist es notwendig, die Laufordnung und die Ethik-Charta der Veranstaltung, die Sie unter www.utmbmontblanc.com finden, ausnahmslos zu akzeptieren.

MAXIMALE TEILNEHMERZAHL

UTMB® (Tour du Mont-Blanc) : 2300
CCC® (Courmayeur-Champex-Chamonix) : 1900
TDS® (sur les Traces des Ducs de Savoie) : 1600
OCC (Orsières-Champex-Chamonix) : 1200

ANMELDUNG

Anmeldung nur per Internet und gesicherte Bezahlung mit Bankkarte.

Anmeldegebühren:

  • UTMB® : 235 € (*)
  • CCC® : 143 € (*)
  • TDS® : 158 € (*)
  • OCC : 78 € (*)

(*) davon eine Öko-Beteiligung von 1.5 €/Person, die zur Finanzierung der Reinigungs- und Wiederinstandsetzungsarbeiten von Wegen verwendet werden und 10 € Mitgliedsbeitrag 2017 für den Verein der Trailers du Mont-Blanc.

Die Anmeldegebühren schliessen alle in der Wettkampfordung enthaltenen Leistungen ein.

Die Anmeldungen für den einen oder anderen Bewerb sind endgültig. Es ist unmöglich den Bewerb zu wechseln.

ANMELDERÜCKTRITTSVERSICHERUNG

Jeder Bewerber kann bei der Anmeldung eine Rücktrittsversichrung eingehen, indem er der Anmeldegebühre 15€ pro Person beifügt. Diese Versicherung garantiert die Rückerstattung der Anmeldegebühr für einen der drei Bewerbe, im Falle dass der Teilnehmer aus den nachfolgenden Gründen seine Anmeldung zurückziehen muss:

  • ein Unfall, eine schwere Krankheit oder der Tod des Teilnehmers selbst,
  • eine schwere Erkrankung mit Krankenhausaufenthalt oder das Ableben des legalen Partners oder direkter naher Verwandter in den letzten 30 Tagen vor dem Wettkampf.

Im Falle eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung des Teilnehmers, muss ein ärztliches Zeugnis erbracht werden, das die Unfähgikeit zur Teilnahme am Wettkampf bestätigt. Jeder andere Rücktrittsgrund muss durch ein von kompetenter Stelle ausgestelltes, unterschriebenes und gestempeltes Zeugnis begründet werden.

Rückvergütungsbedingungen: Jedes Rückvergütungsansuchen muss zusammen mit dem ärztlichen Zeugnis bis spätestens 10 Tage nach dem Wettkampf beim Veranstalter eingereicht werden. Die Ansuchen werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens in den zwei Monaten nach dem Wettkampf erledigt.

ANMELDERÜCKTRITT

Jeder Anmelderücktritt muss per e-mail oder per Post bekanntgegeben werden. Telefonisch oder per Fax wird die Rücktrittserklärung nicht angenommen.

Erfolgt der Rücktritt aus einem oben genannten Grund und wurde eine diesbezügliche Versicherung abgeschlossen, so kann der Teilnehmer diese in Anspruch nehmen. In diesem Fall muss der Rücktrittserklärung das entsprechende Zeugnis beigelegt werden (siehe oben).

Hat ein Teilnehmer keine Rücktrittsversicherung abgeschlossen oder will er aus einem nicht im Versicherungsvertrag genannten Grund zurücktreten, so wird die Rückerstattung der Anmeldegebühr durch eine teilweise Rückvergütung auf das bei der Kartenzahlung verwendete Bankkonto durchgeführt, und zwar nach folgendem Schema :

Einsendedatum Rückgezahlte Summe nach % der Anmeldesumme (ausser zusätzlichen Kosten)
Vor dem 15.März 60%
Vom16.März bis 15.Mai 50%
Vom 16.Mai bis 31.Juli 40%

Nach dem 31. Juli findet keine Rückvergütung mehr statt.

Ein Tausch der Startnummer ist nicht möglich.

STORNIERUNG EINER ANMELDUNG IM VERLETZUNGSFALL

Für den Fall, dass sich der Läufer eine nicht chronische Verletzung der Gelenke oder Knochen oder der Muskeln zugezogen hat - und zwar einzig und allein in diesem Fall - welche nach der Anmeldung passiert ist und bis zu dem Tag des Laufes nicht vollständig ausgeheilt sein kann, empfiehlt die Organisation dem verletzten Läufer, sich nicht unnötig in Gefahr zu begeben, seine Anmeldung zu stornieren (die Stornierungsbedingungen können in dem Absatz "Stornierung einer Anmeldung" weiter unten nachgelesen werden) und bei dem gleichen Rennen einer zuküftigen Auflage bei der Anmeldung vorrangig behandelt zu werden.

Jede Anfrage nach vorrangiger Behandlung im Falle einer verletzungsbedingten Stornierung der Anmeldung muss uns bis zum 2. September allerspätestens ausschliesslich per Post erreichen, zusammen mit einer vollständigen Patientenakte (detaillierter Arztbericht und bildgebendes Verfahren, welches die Diagnose bestätigt (das Medizin-Komitee wird keine Akten bearbeiten, die per E-mail geschickt werden). Jede unvollständige Akte wird zurückgewiesen.

Die Anfragen werden bis spätestens 10. September behandelt. Das Medizin-Komitee ist dabei der einzige Beurteiler und die Entscheidung ist endgültig.

Wenn das Medizin-Komitee eine positive Beurteilung macht, kommt dem Läufer eine vorrangige Anmeldung zu einer zukünfitgen Auflage des gleichen Laufes zugute. Der Vorrang bei der Anmeldung betrifft ausschliesslich die Umgehung der Auslosung. Die Anmeldung unterliegt weiterhin denselben Anmelderegeln:  Qualifizierungspunkte, Anmeldegebühren, ärztliches Attest usw.

AUSRÜSTUNG

Um an diesen Bewerben teilzunehmen, ist eine festgelegte Pflichtausrüstung gefordert. Trotzdem darf nicht vergessen werden, dass es sich dabei um eine Mindestausrüstung handelt, die jeder Trailer seinen eigenen Bedürfnissen anpassen muss. Ganz wichtig ist es, die Ausrüstung nicht nach dem Gewicht zu wählen (möglichst leicht, um ein paar Gramm weniger zu tragen), sondern Bekleidung mitzunehmen, die im Gebirge am besten gegen Kälte, Wind und Schnee schützt und so die grösste Sicherheit und Leistungfähigkeit bietet.

Pflicht :

  UTMB®
CCC®
TDS®
OCC
Ein Mobiltelefon mit Verwendungsmöglichkeit in den drei Ländern und mit gespeicherten Notrufnummern. Lassen Sie das Telefon eingeschaltet und decken Sie Ihre Nummer nicht ab! Laden Sie es vor dem Lauf auf! PFLICHT
Persönlicher Trinkbecher von 15cl Minimum (Flaschen oder Gummibehälter mit Verschluss werden nicht akzeptiert) PFLICHT
ein Wasservorrat von mindestens 1 Liter PFLICHT
gute Lampen mit Ersatzbatterien 2 Lampen 1 Lampe
Überlebensdecke von 1,40 m x 2m Minimum PFLICHT
Pfeife PFLICHT
adhäsive elastische Binde für einen Notverband (minimum 100cm x 6cm) PFLICHT
Verpflegung PFLICHT
Eine Jacke mit Kaputze für eventuelles Schlechtwetter im Gebirge. Sie muss aus Material sein, wasserundurchlässig (empfohlenes Minimum 10 000 Schmerber) und atemaktiv (empfohlenes RET unter 13) * PFLICHT
Lange Hose oder Laufhose oder Laufanzug, der das ganze Bein einhüllt PFLICHT
Schirmmütze oder Multifunktionstuch (Schlauchtuch). PFLICHT
Eine zusätzliche, warme zweite Schicht : Eine zusätzliche zweite Schicht : warm und mit langen Ärmeln (Baumwolle ausgenommen) von mindestens 180g (Männer, Grösse M)
ODER zwei Kleidungsstücke übereinander : ein warmes Unterhemd mit langen Ärmeln (erste oder zweite Schicht, Baumwolle ausgenommen) von mindestens 110g (Männer, Grösse M) und darüber eine wasserabweisende Windjacke (DWR Beschichtung) **
PFLICHT Bei
Schlechtwetter
dringend
empfohlen
Haube PFLICHT
Warme, wasserundurchlässige Handschuhe PFLICHT
wasserdichte Überhose PFLICHT

* -Die Jacke muss unbedingt eine integrierte oder an der Jacke befestigte (vom Hersteller vorgesehene) Kaputze besitzen.
- Die Nähte müssen verschweisst sein.
- Die Jacke darf keine wasserdurchlässigen Teile aufweisen ; die vom Fabrikanten vorgesehenen Lüftungsöffnungen (unter den Armen, am Rücken) sind jedoch geduldet, solange sie nicht die Wasserundurchlässigkeit beeinträchtigen.
Es liegt aber in der Verantwortung des Läufers, ob seine Jacke den Vorschriften entspricht und für Schlechtwetter im Gebirge geeignet ist. Im Fall einer Kontrolle wird aber die Beurteilung des Kontrollkommissars ausschlaggebend sein.

* diese winddichte Jacke ersetzt nicht die wasserdichte Jacke mit Kapuze, die schon zur Pflichtausrüstung gehört.

Gefordert für die Grenzübergänge:

  • Personalausweis.

Dringend empfohlen:

  • Messer oder Scheere um die elastische Klebebinde durchzuschneiden.
  • Stöcke bei Regen oder Schnee für mehr Sicherheit auf schwierigem Gelände
  • warme Wechselkleidung für den Fall von Kälteeinbruch oder bei Verletzung
  • mindestens 20 € (für unvorhergesehene Ausgaben)

Empfohlen (nicht vollständige Liste) :

Teleskopstöcke, Wechselkleidung, Bussole, Messer, Bindfaden,Sonnencreme, Creme gegen Wundreibung, Nähzeug.

Alle Kleidungsstücke müssen die Größe des Läufers entsprechen und dürfen –im Vergleich zum Fabrikmodell - nicht verändert werden.
Diese Ausrüstung muss in dem Sack getragen werden, der bei der Startnummernausgabe gekennzeichnet wurde und der nicht gewechselt werden darf.

Beschliesst ein Teilnehmer, Stöcke zu verwenden, muss er sie während des gesamten Wettkampfes mittragen. Wenn man den Lauf ohne Stöcke begonnen hat, ist es verboten, an einer anderen, späteren Stelle welche anzunehmen. Stöcke dürfen nicht in die "Läufersäcke" gegeben werden.
Die Verwendung von Stöcken ist in gewissen Zonen, die durch spezielle Schilder gekennzeichnet sind, aus Umweltschutz-oder Sicherheitsgründen, verboten.

Antworten auf Fragen zur Pflichtausrüstung finden Sie im FAQ (häufige Fragen).

STARTNUMMERN

Um die Startnummer abzuholen, müssen sie persönlich kommen und folgendes mitbringen:

  • einen Ausweis mit Foto
  • Ihren Laufsack mit der gesamten Pflichtausrüstung.

Die Startnummer muss an der Brust oder am Bauch getragen werden und unbedingt während des ganzen Wettbewerbes vollständig und gut sichtbar sein. Sie muss also immer am äussersten Kleidungsstück getragen werden und darf auf keinen Fall am Rucksack oder an einem Bein befestigt sein. Der Name sowie die Logos der Partner dürfen weder verändert noch versteckt werden.
Die Startnummer ermöglicht dem Teilnehmer die Benutzung der Pendelfahrzeuge und Busse, den Zutritt zu den Verpflegungsstellen, den Sanitäts-und Schlafräumen, zu den Duschen und den Lagerräumen der Kleidersäcke… Die Startnummer wird niemals abgenommen (ausser es kommt zu einem Zwischenfall – bei Nichtbefolgung einer Anweisung - mit einem Verantwortlichen der Veranstaltung). Bei Wettkampfaufgabe wird ihre elektonisches Funktionssystem abgestellt.

DIE LÄUFERSÄCKE

UTMB® : Mit seiner Startnummer erhält jeder Teilnehmer einen Sack von etwa 30 l . In diesen Sack gibt er die für ihn wichtigen Dinge, schliesst ihn und deponiert ihn am späten Nachmittag in Chamonix in der Sporthalle der ENSA. Der Sack wird von den Veranstaltern nach Courmayeur gebracht. Beim Eintreffen in Courmayeur muss jeder Teilnehmer seinen Sack unbedingt holen. Er gibt ihn wieder an einer gekennzeichneten Stelle ab, wenn er zum Weiterlauf aufbricht. Der Sack wird dann nach Chamonix zurückgebracht.
NB: Keine säcke in Champex

CCC® : Mit seiner Startnummer erhält jeder Teilnehmer einen Sack von 30 l, in dem er seine persönlichen Sachen verstaut. Vor dem Start gibt er diesen Sack in der Nähe des Starts ab. Der Sack wird nach Chamonix transportiert.
NB: Keine säcke in Champex

TDS® : Jeder Läufer bekommt mit seiner Startnummer zwei 30 Liter Säcke : Einen Sack für die Dinge, die er kurz vor dem Start abgeben wil, weil er sie beim Lauf nicht braucht. Dieser Sack wird ans Ziel transportiert. Und einen anderen Sack (nicht Pflicht) mit persönlichen Sachen, die der Läufer am Cormet de Roselend vorfinden möchte. Dieser Sack muss am Cormet de Roselend in Empfang genommen und vor dem Verlassen dieser Labestelle an gekennzeichneter Stelle wieder abliefert werden. Er wird dann nach Chamonix gebracht..
Die beiden Säcke müssen in der Nähe des Startes abgegeben werden.

OCC : Jeder Läufer erhält mit seiner Startnummer einen 30-Liter Sack für die Sachen, die er kurz vor dem Start abgeben will. Dieser Sack ist in der Nähe des Startes abzugeben und wird nach Chamonix geliefert.

Abholen der Säcke in Chamonix: Die Säcke werden entweder dem Teilnehmer direkt ausgehändigt oder einem Verwandten, jedoch nur gegen Vorweis der Startnummerer. Die Säcke müssen bis spätestens 2 Stunden nach dem Ende des Bewerbes abgeholt werden. Nach diesem Zeitpunkt muss der Teilnehmer seinen Sack auf eigene Kosten beim Wettkampfveranstalter in Chamonix abholen.

Der Veranstalter garantiert den Rücktransport der Säcke nach Chamonix von den Läufern, die den Lauf abgebrochen haben, vorausgesetzt, dass der Abbruch bekanntgegeben wurde. Der Rücktransport ist allerdings den logistischen Gegebenheiten unterworfen, so dass der Veranstalter den Rücktransport all dieser Säcke vor Ende des Wettkampfes nicht garantieren kann.

Nur die vom Veranstalter vorgesehenen Säcke werden transportiert. Stöcke dürfen nicht in die Säcke gegeben werden.
Da der Inhalt der Säcke nicht überprüft wird, sind keinerlei Reklamationen möglich.
Geben Sie in die Säcke keine Wertgegenstände!
Lassen Sie in Chamonix Toilettesachen und Kleidung zum Wechseln.

SICHERHEIT UND ÄRZTLICHE HILFE

Die Ersten Hilfe Posten werden an verschiedenen Stellen der Strecke eingerichtet. Diese Posten stehen mit dem Wettkampfbüro über Radio und telefonisch in Verbindung. Ein ärztlches Team ist während der gesamten Dauer des Wettkampfes zur Koodination im Wettkampfbüro in Chamonix anwesend.

Die Hilfsposten haben die Aufgabe Personen, die in Gefahr sind, mit den vom Veranstalter vorgesehenen Mittteln Hilfe zu leisten.

Jeder Läufer, der Schwierigkeiten hat oder ernstlich verletzt ist, kann um Hilfe bitten:

  • indem er einen Erste Hilfe Posten aufsucht
  • indem er den PC Course anruft
  • indem er einen anderen Läufer bittet, einen Erste Hilfe Posten zu verständigen

Jeder Läufer muss einem anderen sich in Gefahr befindenden Teilnehmer helfen und die Rettungsmannschaften verständigen.

Vergessen Sie nicht, dass verschiedene Umstände, die mit dem Umfeld und dem Bewerb verbunden sind, das Eintreffen der Hilfe verzögern können. Ihre Sicherheit kann in dem Fall von den Dingen abhängen, die Sie bei sich tragen.

Wendet sich ein Läufer an einen Arzt oder einen ärztlichen Helfer, so muss er sich deren Autorität und Anweisungen unterwerfen.Sobald der Gesundheitszustand eines Läufer eine Behandlung mit intravenöser Infusion notwendig macht, wird dieser vom Lauf ausgeschlossen.
Die Rettungsleute und offiziellen Ärzte sind zu folgenden Entscheidungen berechtigt :

  • Jeden Läufer auszuscheiden (durch Abschalten der Startnummer), der zur Fortsetzung des Laufes unfähig erscheint.
  • Die in Gefahr befindlichen Läufer mit den entsprechenden Mitteln evakuieren zu lassen.
  • Die Läufer, deren Gesundheitszustand es erfordert, ins Krankenhaus einzuweisen.

Die Art der Evakuierung sowie die Wahl des Krankenhauses obliegt der Entscheidung der Rettungsmannschaft und der offiziellen Ärzte.

Die Kosten für den Einsatz spezieller Hilfs- und Bergungsmittel müssen vom Betroffenen getragen werden, wie auch jene für den Abtransport vom Bergungsort. Es ist die Aufgabe des Evakuierten, ein Ansuchen um Rückvergütung der Kosten bei seiner Unfallversicherungsgesellschaft vorzulegen.

Ist es nicht möglich den PC-Course (+33 4 50 53 47 51) zu erreichen, können Sie direkt die Bergrettung anrufen (besonders wenn Sie sich an einem Ort befinden, wo nur "Hilferufe" telefonisch mögich sind.

  • 112 (Frankreich)
  • 118 (Italien)
  • 144 (Schweiz)

Während der Dauer der Veranstaltung wird in Chamonix eine äztliche Versorgungsstelle eingerichtet sein. Läufer, die ein ernstes Problem haben, können sich hier einfinden.

Jeder Läufer muss auf der markierten Strecke bleiben, auch wenn er schlafen will. Verlässt er absichtlich die markierte Strecke, so entzieht es sich der Verantwortung des Veranstalters.

KONTROLLPOSTEN UND VERPFLEGUNGSSTELLEN

Jeder Läufer ist mit elektronischen Chips an der Startnummer und am Rucksack ausgerüstet. Läufern, die nicht immer diese beiden Chips an sich tragen, wird eine Strafe auferlegt.

Bei jedem Hilfsposten und jeder Verpflegungsstelle wird eine Kontrolle durchgeführt.
"Unerwartete" Kontrollposten wird es entlang der Wettkampfstrecke ausserhalb der Hilfsposten und Verpflegungsstellen geben. Wo sie sind, wird von der Wettkampfleitung nicht bekanntgegeben.

Nur diejenigen Teilnehmer, die ihre Startnummer sichtbar tragen und die kontrolliert wurden, haben Zugang zur Verpflegungsstelle.
Im Streckenführer sowie auf den entsprechenden Seite im Internet, ist die genaue Zahl und Lage der Verpflegungsstellen angegeben.

Es wird zwei Arten von Labstellen geben:

  • Labestellen, wo es nur Getränke gibt : stilles Wasser*, Sprudel*, Energiegetränke, Coca*, Kaffee*, Tee*, Nudelsuppe
  • Komplette Labestellen: Getränke wie oben, Energieriegel, Kuchen, Schokolade*, Bananen*, Orangen*, Rosinen*, Dörrpflaumen*, Salzgebäck,Käse, Wurst*, Brot.

* Produkt ohne Gluten

Ausserdem eine warme Speise in Chapieux und in Courmayeur für l'UTMB®, in Champex für l'UTMB® und CCC®, am Cormet de Roselend für den TDS® (Eine glutenfreie Ration ist auf Verlangen erhältlich).
In Chamonix steht nach der Ankunft eine Mahlzeit zur Verfügung.

Um Verschwendung vorzubeugen, muss jeder Läufer einen Trinkbecher von mindestens 15 cl bei sich haben. Achtung ! Flaschen oder Gummiflaschen mit Verschluss sind keine Trinkbecher !
Wegen des starken Andranges werden Wegwerfbecher an folgenden Labestellen verwendet :

  • Den ersten drei Labestellen des UTMB® (Les Houches, Saint-Gervais und Les Contamines Montjoie)
  • Der ersten Labestelle des TDS® (Col Checrouit-Maison Vieille)
  • Der ersten Labestelle des OCC

Wer etwas zu Boden wirft, wird bestraft.

An jeder Labestelle gibt es Abfalltonnen, die benutzt werden sollen.

MAXIMAL GENEHMIGTE ZEIT UND ZEITGRENZEN

Die maximale Zeit für die Gesamtstrecke des Bewerbes beträgt für :

  • UTMB® : 47:30 Stunden
  • CCC® : 26:30 Stunden
  • TDS® : 33 Stunden
  • OCC : 14:30 Stunden

Die Grenzzeiten zum Verlassen der wichtigsten Kontrollposten sind im Handbuch vermerkt.

Die Grenzzeiten sind so kalkuliert, dass die Teilnehmer das Ziel in der Maximalzeit erreichen können, wobei Pausen (Verpflegung, Ruhe…) eingerechnet sind. Um den Wettkampf fortsetzen zu dürfen, muss der Teilnehmer den Kontrollposten vor der festgelegten Grenzzeit verlassen (unabhängig von der Ankunftszeit an dieser Kontrollstelle).

Wer ausgeschieden wurde und trotzdem weitermachen möchte, tut dies, nachdem er seine Startnummer abgegeben hat, auf eigene Verantwortung und in völliger Autonomie.

Bei Schlechtwetter und/oder aus Sicherheitsgründen behält sich der Veranstalter das Recht vor, den Bewerb anzubrechen oder die Grenzzeiten zu ändern.

RUHEPAUSEN & DUSCHEN

UTMB® (ausschliesslich) : In Chapieux, Courmayeur und Champex steht den Teilnehmern ein Ruheraum zur Verfügung (ein Raum mit Campingbetten und Decken).

In Chamonix steht ein Ruhesaal für alle Läufer zur Verfügung.
Dieser Saal ist ausschliesslich für die Läufer gedacht, die den Lauf eben beendet haben.
Er ist nicht für Übernachtungen gedacht. Läufer, die den Lauf beendet haben, ihren Aufenthalt aber verlängern möchten, müssen sich um eine eigene Unterkunft kümmern.

In Chamonix stehen warme Duschen zur Verfügung.
Auf der Strecke sind die Duschen, wenn es welche gibt, nur auf Grund ärztlicher Empfehlung zugänglich.

Der Ruhesaal und die Duschen bei der Ankunft dürfen nur barfuss betreten werden (für die Schuhe wird Ihnen am Eingang ein Sack zur Verfügung gestellt).

WETTKAMPFABBRUCH UND RÜCKTRANSPORT

Ausser bei Verletzung, darf ein Läufer seinen Lauf nur an einem Kontrollpunkt abbrechen. Er muss in diesem Fall den Postenverantwortlichen verständigen, der daraufhin die Startnummer desaktiviert.

Der Teilnehmer behält seine ungültige Startnummer, denn sie ermöglicht ihm die Benutzung von Pendelfahrzeugen und Bussen und den Zugang zu Hilfsposten und Verpflegung.

Der Rücktransport wird gemeinsam mit dem Postenverantwortlichen nach folgenden Regeln entschieden :

  • An gewissen, auf der Karte speziell mit einem „Bus“ gekennzeichneten Labestellen, stehen Busse für den Rücktransport nach Chamonix zur Verfügung.
  • Teilnehmer, die an einem anderen Hilfsposten oder einer anderen Verpflegungsstelle den Lauf abgebrochen haben, deren Gesundheitszustand aber keine Evakuierung erfordert, müssen sich möglichst rasch und mit eigenen Mitteln zum nächstliegenden Rücktransportsort begeben.
  • Bezüglich der Verpflegungsstellen und Hilfsposten, die mit dem Auto oder 4x4 erreichbar sind gilt folgendes:
    • wird der Posten geschlossen, so kann der Veranstalter, im Rahmen der verfügbaren Mittel, die Teilnehmer, die den Lauf abgebrochen haben und sich noch an diesem Posten befinden, zurückfahren
    • wird auf Grund von Schlechtwetter der Wettkampf teilweise oder vollständig abgebrochen, so sichert die Wettkampfleitung den Rücktransport der Teilnehmer so rasch wie möglich.

Im Falle eines Abbruchs vor einem Kontrollposten ist es notwendigt, an die letzte Kontrollstelle zurückzukehren und dem Kontrollposten den Abbruch zu melden. Begegnet der Läufer auf seinem Rückweg die Wettkampfschliessposten, so werden diese seine Startnummer entwertet. Der Teilnehmer ist von diesem Zeitpunkt an nicht mehr unter Kontrolle des Veranstalters.

STRECKENMARKIERUNG

Um in der Nacht besser sichtbar zu sein, haben die Markierungsfähnchen einen gelben Metallabschnitt, der das Licht reflektiert.
ACHTUNG: Gehen Sie zurück, wenn Sie keine Markierung mehr sehen!
Um die Umwelt zu schützen, wird keine Farbe für Bodenmarkierung verwendet.

Folgen Sir den markierten Wegen, nehmen Sie keine Abkürzungen!

ZIELEINLAUF

Nach Ihrem Zieleinlauf erhalten Sie das Finisher-Geschenk.

STRAFEN - DISQUALIFIKATION

Die Wettkampfkommissare auf der Strecke und die Postenverantwortlichen der verschiedenen Kontroll- und Labestellen sind berechtigt, die Einhaltung der Wettkampfordnung zu kontrollieren und bei Vergehen sofort (*) eine Strafe gemäss folgender Tabelle aufzuerlegen :

VERGEHEN GEGEN DIE WETTKAMPFORDNUNG STRAFE (*) - DISQUALIFIKATION
UTMB® - CCC® - TDS® OCC
Abkürzen der Strecke Beurteilung unterliegt der Laufleitung
Fehlen von Teilen der Pflichtausrüstung (nicht 1Liter Wasservorrat, keine wasserdichte Weste mit Kapuze, keine Lampe, keine Überlebensdecke, keine Mobiltelefon) Unmittelbare Disqualifikation
Fehlen von anderen Pflicht-Ausrüstungsgegenständen (Strumpfhose oder lange Hose, nur eine Lampe, Schirmkappe oder Bandana, Haube, Kleidung mit langen Ärmeln Pfeife, elastische Binde, Nahrungsvorrat, Trinkbecher, wasserdichte Überhose, Warme, wasserundurchlässige Handschuhe) Strafe 1 Stunde Strafe 30 min
Ablehnung der Kontrolle der Pflichtausrüstung Disqualifikation
Wegwerfen (absichtlich) von Abfällen durch einen Läufer oder einen seiner Begleiter Strafe 1 Stunde Strafe 30 min
Respektlosigkeit gegenüber Personen (Veranstalter oder Läufer) Strafe 1 Stunde Strafe 30 min
Verweigerung der Hilfeleistung an in Schwierigkeiten befindlichen Personen (denen geholfen werden müsste) Strafe 1 Stunde Strafe 30 min
Hilfeleistung ausserhalb der erlaubten Zonen Strafe 1 Stunde Strafe 30 min
Begleitung auf der Strecke ausserhalb der klar gekennzeichneten Zonen bei den Labestellen Strafe 15 min Strafe 10 min
Schwindel (z.B. Verwendung eines Verkehrsmittels, Startnummerntausch….) Unmittelbare Disqualifikation und auf Lebenszeit
Nicht sichtbar angebrachte Startnummer Strafe 15 min Strafe 10 min
Falsch angebrachte Startnummer Strafe 15 min (die Zeit zum richtigen Anbringen der Startnummer) Strafe 10 min (die Zeit zum richtigen Anbringen der Startnummer)
Gefährliches Verhalten (Stöcke mit den ungeschützten Spitzen gegen Läufer oder Zuschauer) Strafe 15 min Strafe 10 min
Fehlen eines elektronischen Chips Gemäss der von der Rennleitung getroffenen Entscheidung
Nicht Durchlaufen einer Kontrollstelle Gemäss der von der Rennleitung getroffenen Entscheidung
Nichtbeachtung einer Anweisung der Veranstalter, eines Streckenkommissars, eines Postenverantwortlichen, eines Arztes oder Sanitäters Disqualification
Ablehnung der Anti-Dopingkontrolle Dem Läufer wird dieselbe Strafe auferlegt wie beim Nachweis von Doping
Verlassen einer Kontrollstelle nach dem Zeitlimit Disqualifikation
Sack nicht markiert Strafe 1 Stunde Strafe 30 min
Verwendung von Stöcken, die nicht vom Start an mitgenommen wurden. Strafe 1 Stunde Strafe 30 min

(*) Strafzeiten werden sofort an Ort und Stelle auferlegt, das heisst, der Läufer muss während der Dauer der auferlegten Strafzeit an Ort und Stelle bleiben.

Jeder andere Verstoss gegen die Wettkampfordnung ist Gegenstand einer Strafmassnahme, welche von der Rennleitung entschieden wird.

ANTI-DOPING KONTROLLE

Jeder Teilnehmer kann während oder nach dem Wettkampf einer Anti-Doping Kontrolle unterzogen werden. Bei Weigerung muss angenommen werden, dass er gedopt war.

BESCHWERDEN

Jede Beschwerde muss schriftlich formuliert und beim PC-Course mit einer Kaution von 100 € (die nicht rückerstattet werden, wenn die Beschwerde unberechtigt war) spätestens 2 Stunden nach dem Zieleinlauf des betroffenen Läufers hinterlegt werden.

JURY DES LAUFES

Sie besteht aus:

  • einem Co-Präsidenten der Trailer du Mont-Blanc
  • der Rennleitung
  • einem Vertreter der Läufer
  • und verschiedenen auf Grund ihrer Kompetenz ausgewählten Personen

Die Jury ist berechtigt – in einer von den Wettkampfbedingungen abhängigen Zeitspanne - über alle während des Wettkampfes aufgetretenen Zweifelsfälle ein Urteil zu fällen. Gegen die Entscheidungen ist kein Einwand möglich.

ÄNDERUNGEN DES STRECKENVERLAUFS ODER DER GRENZZEITEN; WETTKAMPFABSAGE

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, ohne vorherige Ankündigung den Streckenverlauf und die Sicherheitsposten sowie Verpflegungstellen zu ändern.
Bei zu schlechten Witterungsbedingungen (sehr starke Regen- oder Schneefälle in den Höhenlagen, extreme Gewittergefahr…), kann der Start maximal um einige Stunden verschoben werden. Über diese Zeit hinaus, muss der Bewerb abgesagt werden.
Darüberhinaus wird der Wettkampf abgesagt.

Bei schlechten Wetterverhältnissen und aus Sicherheitsgründen behält sich der Veranstalter das Recht vor, den Bewerb abzubrechen oder die Zeitgrenzen zu ändern.

Wird die Veranstaltung aus irgendeinem Grund mehr als 14 Tage vor dem vorgesehenen Star abgesagt, so wird ein Teil der Anmeldegebühr zurückerstattet. Die Höhe des Betrages wird so festgelegt, dass die Veranstalter die schon für die Organisation verwendeten Geldmittel wiederbekommen. Wird die Veranstaltung aus irgendeinem Grund weniger als 14 Tage vor dem Start abgesagt oder der Bewerb abgebrochen, so wird es keine Rückvergütung der Anmeldekosten geben.

VERSICHERUNG

Haftpflichtversicherung :
Der Veranstalter schliesst für die Dauer des Wettkampfes eine Haftpflichtversicherung ab. Diese Haftpflichtversicherung deckt die finanziellen Folgen seiner Verantwortung, jene seiner Mitarbeiter und der Teilnehmer.

Individuelle Unfallversicherung :
Jeder Teilnehmer muss eine persönliche Unfallsversicherung besitzen, die auch eventuelle Such -und Bergungskosten in Frankreich, Italien und der Schweiz deckt. Eine solche Versicherung kann bei jeder Versicherungsgesellschaft abgeschlossen werden.

Die Anzahl derer von Ihnen, die auf unserer Erde laufen, um Ihre Leidenschaft auszuleben, steigt. Und damit Sie auch ruhig und gelassen zu Ihrem UTMB®-Lauf an den Start gehen können, möchten wir Sie daran erinnern, dass Sie eine persönliche Unfallversicherung haben müssen, die mögliche Suchaktionen und Rettungsmassnahmen in Frankreich, Italien und der Schweiz abdeckt.* Sie können eine solche Versicherung bei dem Versicherungsunternehmen Ihrer Wahl abschliessen.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, schauen Sie sich auf der Webseite http://itra.run/page/353/Insurance.html

NB : Die Abtransporte mit Hubschrauber sind kostenpflichtig. Die Art der Evakuierung wird vom Veranstalter gewählt, der in erster Linie die Sicherheit des Läufers in Betracht zieht.

FÜHRER

Der Führer kann im Internet unter www.utmbmontblanc.com ab Juni heruntergeladen werden. Den Läufern, die bei der Anmeldung den diesbezüglichen Wunsch geäussert haben, wird er im Laufe des Monats Juni zugeschickt (Kosten 14€).
Der Führer enthält praktische Informationen wie etwa die Grenzzeiten, die Labestellen, die Erste Hilfe Posten und die Posten der ärztlichen Versorgung sowie die Orte, wo die Begleiter die Läufer treffen können.

FILME

Die Filme 2017 können in HD-Qualität vor dem offiziellen Erscheinungstermin von jedem Teilnehmer von der Läufer-Seite bereits ab Ende Oktober heruntergeladen werden. Diejenigen Läufer, die diese Filme gerne auf DVD bekommen möchten, können dies bereits bei der Anmeldung beantragen (15€). Die vorab bestellten DVDs werden Ende November per Post veschickt.

RANGORDNUNG UND PREISE

Bei den 4 Läufen werden nur die in Chamonix (UTMB®, CCC®, TDS® und OCC) angekommenen Teilnehmer in die Rangordnung aufgenommen.

Für jeden Bewerb wird eine allgemeine Rangordnung für Männer und Frauen erstellt sowie eine Rangordnung pro Altersklasse bei Männern und Frauen.
UTMB®: Die 10 ersten Männer und 10 ersten Frauen der allgemeinen Rangordnung sowie die 3 ersten jeder Altersklasse erhalten eine Trophäe und ein Geschenk
CCC®, TDS® und OCC: Die 5 ersten Männer und 5 ersten Frauen der allgemeinen Rangordnung sowie die 3 ersten jeder Altersklasse erhalten eine Trophäe und ein Geschenk

INDIVIDUELLE SPONSOREN

Die sponsorisierten Läufer dürfen die Logos ihrer Sponsoren während des Laufes nur auf der Bekleidung oder dem Sack tragen. Alle anderen Werbegegenstände (Fahnen, Banner) sind sowohl auf der gesamten Strecke als auch beim Zieleinlauf bei Strafe verboten.

BILDERRECHT

Jeder Teilnehmer verzichtet ausdrücklich auf jegliches Bildervorrecht während des Bewerbes, sowie auf alle Beschwerden gegenüber dem Veranstalter und dessen Partnern bezüglich der Verwendung der Bilder. Nur der Veranstalter kann das Bilderrecht an Medien oder eine entsprechende Lizenz weitergeben.

Ultra-Trail®, Ultra-Trail du Mont-Blanc®, UTMB®, CCC®, TDS® und PTL® sind eingetragene Markenzeichen. Jede Veröffentlichung zu diesem Ereignis oder der Gebrauch der Bilder dieser Veranstaltung muss mit Respekt gegenüber diesem Ereignis und der eingetragenen Marken geschehen und mit der Zustimmung des offiziellen Veranstalters.